Im.Gespräch 04 Rund um München – Identität und Ressource der Region

22. Januar 2013 § Hinterlasse einen Kommentar

Rund um München – Identität und Ressource der Region

Eine Initiative der Unternehmen: Drees & Sommer, Grassinger Emrich Architekten GmbH, mahl.gebhard.konzepteUSP Projekte GmbH und Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH

Die Region München wächst in den nächsten 20 Jahren um etwa 250.000 — 300.000 Menschen. Wachstum verändert das gewohnte Umfeld, neue Nachbarn siedeln sich an, der Druck auf den Wohnungsmarkt nimmt zu, mehr Verkehr entsteht — aber auch mehr Leben, Urbanität und Arbeit. Diese Entwicklung fordert alle. Daher ist es sehr zu begrüßen, dass der Dialog in der Region München an Dynamik gewinnt. Der 4. Impuls der Dialogreihe Im.Gespräch widmete sich dem Thema unter dem Blickwinkel: »Identität und Ressource in der Region«.

Broschüre zum Dialog:

»Im Wettbewerb der Städte (Regionen) werden diejenigen die Gewinner sein, die ein Höchstmaß an Identifikation und ein ideales Investitionsumfeld bieten.« Prof. Alberecht Speer von ASP.

Meist besteht Einigkeit darüber, dass die Region München in dieser Hinsicht bestens aufgestellt ist. Im.Gespräch04 schauten führende Köpfe der Immobilienwirtschaft aus Politik, Verwaltung, Entwicklung, Planung und Investition einmal genauer hin. Im Ergebnis ergab sich ein weitaus differenzierteres Bild: Nicht jeder Gemeinde / Stadt der Region gelingt es, Identi tät zu stiften. Angst vor Heimatverlust, gesichtslose Ortsbilder und ein mit harten Bandagen geführter Konkurrenzkampf unter Gemeinden und Städten prägen das Bild. Wenn die Region München tatsächlich so gut aufgestellt ist, warum gelingt es dann nicht, die Siedlungsentwicklung in der Region besser abzustimmen, mehr Wohnungen zu bauen und den notwendige Ausbau der Infrastruktur wie die zweite S-Bahnstammstrecke oder den S-Bahnringschluss voranzubringen? Warum gelingt es dann nicht, mehr städtebauliche Qualität umzusetzen? Warum gelingt es nicht, in großem Umfang interkommunal zusammenzuarbeiten? Im Dialog wurde deutlich, es genügt nicht, zu wissen, was getan werden muss — sondern es ist notwendig auch die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass es getan werden kann. Die Bevölkerung muss mitgenommen werden – das war eine der Kernaussagen – damit so etwas wie ein Heimatgefühl entsteht, das alle mit einschließt, auch die »Eingeschmeckten« und »Zuagroasten«. Nur dann kann ein wunder bares Projekt gelingen: Die gemeinsame Gestaltung eines der schönsten Standorte der Welt!

 

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